Workshops

Erfahrene Trainer*innen teilen ihr Wissen in Workshops mit viel Praxis und individuellen Tipps. Ganz gleich welches Level – aus den FLIEGENDE FUNKEN Workshops nimmst Du garantiert etwas für Deine Gruppe, Dein eigenes Spiel und die Bühne mit.

 

Bedeutung der Levels: 

A-Level: unter 2 Jahren Impropraxis
B-Level: ab 2 Jahren Impropraxis
C-Level: ab 5 Jahren Impropraxis

Workshop mit Hendrik Martz

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-17:30 Uhr (inkl. 1,5 Std. Pause)
19.09. 11-14 Uhr
Dauer: 12 Std.
Level: C

Dieser Workshop kann erst ab dem 22.3.2021 gebucht werden.
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WS Einführung in die Meisner-Technik

Sanford Meisner war davon überzeugt, dass Schauspielende darin trainiert werden können, einander wirklich zuzuhören, sich zu öffnen und davon ausgehend Momente auf der Bühne oder vor der Kamera wirklich miteinander leben zu können, anstatt dies nur vorzugeben. Die Technik ermöglicht es, Schauspielenden, frei von intellektuellen Prozessen, spontan und intuitiv mit dem Gegenüber in Kontakt zu treten. Das Training schult das Zuhören und befähigt die Schauspielenden eine impulsbasierte Beziehung mit dem*der Spielpartner*in zu erleben.

Die Teilnehmenden werden in die Grundübung der Meisner-Technik, die Repetition, eingeführt und lernen die Herangehensweise von Sanford Meisner an das Training von Schauspielenden kennen.

Hendrik Martz begann seine Schauspielkarriere im Alter von 16 Jahren in der Titelrolle der ZDF-Vorweihnachtsserie „Patrik Packard“, arbeitete danach über 20 Jahre als Schauspieler und Synchronsprecher. Nachdem er 1989 unter Sanford Meisner die Technik erlernte, betreute er Film- und TV-Produktionen wie „Tatort“ (ARD), „Hänsel und Gretel“ (RBB) und „Deutschland ’83“ und arbeitete als Coach unter anderem mit den Regisseuren Uwe Janson und Hannu Salonen.

Workshop mit Birgit Linner

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-13:00 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: A

Dieser Workshop kann erst ab dem 22.3.2021 gebucht werden.
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WS Vom Komisch-sein

Komik hat ihre eigenen Techniken, mit denen man improvisierte Szenen würzen kann. Es geht um Präsenz, Wahrhaftigkeit, starke Figuren, die Übertreibung, das Kopieren bzw. das parallele Spiel.

Dieser Workshop gibt die Möglichkeit, diese Facetten kennen zu lernen, sie für sich nutzbar zu machen und sie auf die Bühne zu bringen.

Birgit Linner ist eine bekannte und gern gesehene lmproschauspielerin.

Nach einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin und zur Maler-u. Lackiererin wurde ihr komisches Talent für die Bühne entdeckt und seitdem wird sie gezwungen, zu spielen und zu unterrichten. Neben klassischen Stücken im „Sensemble Theater“ in Augsburg, muss sie mit ihrem Duopartner Roland unter dem Namen „linner& trescher“ ganz Deutschland und die Welt bereisen und improvisieren. Um Zähne kümmert sie sich überhaupt nicht mehr, aber sie hat immer noch ein Malerbusiness, das sie heimlich betreibt.

Nach Bremen zum Festival fährt sie nur, weil sie dort die Möglichkeit hat, dieses schwere Los durch Feiern zu vergessen. „GinGin“

Workshop mit Marleen Wolter

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-13:00 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: B

Dieser Workshop kann erst ab dem 22.3.2021 gebucht werden.
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WS Die Performance der Selbstinszenierung

// Heute für Sie live: just me //
Wie werde ich eigentlich als “ich selbst” auf der Bühne sichtbar? Muss ich dafür zu mir selbst auf Distanz gehen? Bringt mich das einem Publikum näher?
Im Performancetheater-Kontext tritt die Performerin als “sie selbst” auf die Bühne und wird in der Aufführung zur Repräsentation ihrer selbst. Da werden Entscheidungen getroffen, persönliche Missionen verfolgt, Gesprächsweisen und Gesellschaftssysteme ausprobiert, soziale Rituale einstudiert oder verworfen. Das Einbeziehen der eigenen Biografie ist dabei Methode – nicht unbedingt Zweck.
Formen von Selbstinszenierung und Sichtbarmachung der “Menschen hinter den Rollen” gibt es auch im Improtheater. Im Workshop werden wir gemeinsam performative Ansätze zur Selbstinszenierung auf ihren Nutzen fürs Improtheater abklopfen. Dabei ist nicht von Interesse, die beste Version von sich selbst “darzustellen” – sondern wirklich als ich selbst “zu erscheinen”. Und warum wollen wir das sehen? Es stecken jede Menge Geschichten, Wünsche und Überraschungen in jeder* und jedem* von uns! Und keine Angst vor Entblößungen:
Fiction is real.

MARLEEN WOLTER lebt als Performerin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie studierte Inszenierung der Künste und Medien in Hildesheim und Stage Author an der Iceland Academy of Arts, Reykjavík. Seit 2013 ist sie Mitglied des Performancekollektivs Frl. Wunder AG, mit dem sie seither Stückentwicklungen und partizipative Aufführungsformate zu feministischen und gesellschaftspolitischen Themen realisiert. Ebenfalls seit 2013 inszeniert sie als Gründungsmitglied von Syndikat Gefährliche Liebschaften obskure Begegnungsräume im Rahmen künstlerischer Forschung vorwiegend in ländlichen Regionen. 2014-2018 entwickelte sie als Teil des Kollektivs gez. Euer Ernst Audio-Performances im Spektrum performativer Philosophie, die auf verschiedenen Philosophie- und Hörkunst-Festivals in Deutschland gezeigt wurden. Sie interessiert sich für diskriminierungskritische Bildungsarbeit, arbeitete als Duo mit dem Berner Schauspieler Mbene Mwambene (2016) und war als Theaterpädagogin u.a. am Schultheater-Studio Frankfurt/M (2008-2009), im Cinema Jenin e.V. in der Westbank (2010) und an verschiedenen Kultur- und Bildungsinstitutionen tätig.