Workshops

Erfahrene Trainer*innen teilen ihr Wissen in Workshops mit viel Praxis und individuellen Tipps. Ganz gleich welches Level – aus den FLIEGENDE FUNKEN Workshops nimmst Du garantiert etwas für Deine Gruppe, Dein eigenes Spiel und die Bühne mit.

 

Bedeutung der Levels: 

A-Level: unter 2 Jahren Impropraxis
B-Level: ab 2 Jahren Impropraxis
C-Level: ab 5 Jahren Impropraxis

Teilnahmebedingungen für unsere Workshops

Haftung:
Für selbstverschuldete Unfälle, Garderobe, Schaden am Eigentum und abhanden gekommene Gegenstände kann keine Haftung übernommen werden.

Rücktrittsregelung:
Ein Rücktritt von der Anmeldung bis 5 Wochen vor Festivalbeginn ist ohne Verlust des Teilnehmerbetrages möglich (abzüglich 20 € Bearbeitungsgebühr), bei einem Rücktritt bis 4 Wochen vorher fallen 50 % des TN-Betrages als Ausfallhonorar an, danach ist der volle Beitrag fällig. Wird vom Teilnehmenden ein Ersatzteilnehmer für den gebuchten WS-Platz gefunden, fällt lediglich die Bearbeitungsgebühr an, ein Ausfallhonoar muss dann nicht gezahlt werden.
Aktuelle Ausnahmeregelung: Machen verordnete Maßnahmen (z.B. Covid-19) die Durchführung oder den Besuch des Kurses unmöglich, wird weder Bearbeitungsgebühr noch Ausfallhonorar berechnet.

Covid-19:
Als Veranstalter sind wir verpflichtet die gesetzlichen Bestimmungen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie einzuhalten und gegebenenfalls die Umsetzung der Workshops sowie den Veranstaltungsort zu ändern.

Ausverkauft! Workshop Einführung in die Meisner-Technik
mit Hendrik Martz

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-17:30 Uhr (inkl. 1,5 Std. Pause)
19.09. 11-14 Uhr
Dauer: 12 Std.
Level: C

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WS Einführung in die Meisner-Technik

Sanford Meisner war davon überzeugt, dass Schauspielende darin trainiert werden können, einander wirklich zuzuhören, sich zu öffnen und davon ausgehend Momente auf der Bühne oder vor der Kamera wirklich miteinander leben zu können, anstatt dies nur vorzugeben. Die Technik ermöglicht es, Schauspielenden, frei von intellektuellen Prozessen, spontan und intuitiv mit dem Gegenüber in Kontakt zu treten. Das Training schult das Zuhören und befähigt die Schauspielenden eine impulsbasierte Beziehung mit dem*der Spielpartner*in zu erleben.

Die Teilnehmenden werden in die Grundübung der Meisner-Technik, die Repetition, eingeführt und lernen die Herangehensweise von Sanford Meisner an das Training von Schauspielenden kennen.

Hendrik Martz begann seine Schauspielkarriere im Alter von 16 Jahren in der Titelrolle der ZDF-Vorweihnachtsserie „Patrik Packard“, arbeitete danach über 20 Jahre als Schauspieler und Synchronsprecher. Nachdem er 1989 unter Sanford Meisner die Technik erlernte, betreute er Film- und TV-Produktionen wie „Tatort“ (ARD), „Hänsel und Gretel“ (RBB) und „Deutschland ’83“ und arbeitete als Coach unter anderem mit den Regisseuren Uwe Janson und Hannu Salonen.

Workshop Vom Komisch-sein
mit Birgit Linner

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-13:00 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: A

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WS Vom Komisch-sein

Komik hat ihre eigenen Techniken, mit denen man improvisierte Szenen würzen kann. Es geht um Präsenz, Wahrhaftigkeit, starke Figuren, die Übertreibung, das Kopieren bzw. das parallele Spiel.

Dieser Workshop gibt die Möglichkeit, diese Facetten kennen zu lernen, sie für sich nutzbar zu machen und sie auf die Bühne zu bringen.

Birgit Linner ist eine bekannte und gern gesehene lmproschauspielerin.

Nach einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin und zur Maler-u. Lackiererin wurde ihr komisches Talent für die Bühne entdeckt und seitdem wird sie gezwungen, zu spielen und zu unterrichten. Neben klassischen Stücken im „Sensemble Theater“ in Augsburg, muss sie mit ihrem Duopartner Roland unter dem Namen „linner& trescher“ ganz Deutschland und die Welt bereisen und improvisieren. Um Zähne kümmert sie sich überhaupt nicht mehr, aber sie hat immer noch ein Malerbusiness, das sie heimlich betreibt.

Nach Bremen zum Festival fährt sie nur, weil sie dort die Möglichkeit hat, dieses schwere Los durch Feiern zu vergessen. „GinGin“

Workshops Die Performance der Selbstinszenierung
mit Marleen Wolter

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-13:00 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: B

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WS Die Performance der Selbstinszenierung

// Heute für Sie live: just me //
Wie werde ich eigentlich als “ich selbst” auf der Bühne sichtbar? Muss ich dafür zu mir selbst auf Distanz gehen? Bringt mich das einem Publikum näher?
Im Performancetheater-Kontext tritt die Performerin als “sie selbst” auf die Bühne und wird in der Aufführung zur Repräsentation ihrer selbst. Da werden Entscheidungen getroffen, persönliche Missionen verfolgt, Gesprächsweisen und Gesellschaftssysteme ausprobiert, soziale Rituale einstudiert oder verworfen. Das Einbeziehen der eigenen Biografie ist dabei Methode – nicht unbedingt Zweck.
Formen von Selbstinszenierung und Sichtbarmachung der “Menschen hinter den Rollen” gibt es auch im Improtheater. Im Workshop werden wir gemeinsam performative Ansätze zur Selbstinszenierung auf ihren Nutzen fürs Improtheater abklopfen. Dabei ist nicht von Interesse, die beste Version von sich selbst “darzustellen” – sondern wirklich als ich selbst “zu erscheinen”. Und warum wollen wir das sehen? Es stecken jede Menge Geschichten, Wünsche und Überraschungen in jeder* und jedem* von uns! Und keine Angst vor Entblößungen:
Fiction is real.

MARLEEN WOLTER lebt als Performerin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie studierte Inszenierung der Künste und Medien in Hildesheim und Stage Author an der Iceland Academy of Arts, Reykjavík. Seit 2013 ist sie Mitglied des Performancekollektivs Frl. Wunder AG, mit dem sie seither Stückentwicklungen und partizipative Aufführungsformate zu feministischen und gesellschaftspolitischen Themen realisiert. Ebenfalls seit 2013 inszeniert sie als Gründungsmitglied von Syndikat Gefährliche Liebschaften obskure Begegnungsräume im Rahmen künstlerischer Forschung vorwiegend in ländlichen Regionen. 2014-2018 entwickelte sie als Teil des Kollektivs gez. Euer Ernst Audio-Performances im Spektrum performativer Philosophie, die auf verschiedenen Philosophie- und Hörkunst-Festivals in Deutschland gezeigt wurden. Sie interessiert sich für diskriminierungskritische Bildungsarbeit, arbeitete als Duo mit dem Berner Schauspieler Mbene Mwambene (2016) und war als Theaterpädagogin u.a. am Schultheater-Studio Frankfurt/M (2008-2009), im Cinema Jenin e.V. in der Westbank (2010) und an verschiedenen Kultur- und Bildungsinstitutionen tätig.

Workshops Forschung als Performance
mit Marleen Wolter

18.09. 14:30-17:00 Uhr
19.09. 11:00-14:00 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: A

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WS Forschung als Performance

Künstlerische Forschung ist der Versuch, mit künstlerischen Mitteln einen Zugriff zur Welt zu bekommen. Gerade Performance und Theater bieten zahlreiche Möglichkeiten Ideen, Visionen und noch so abwegiges Wissen zu erproben und weiterzuspinnen. In den performativen Künsten nutzen Forschende die Improvisation oft als Weg, um Dinge über sich selbst, den Raum, ein Material oder ein bestimmtes Thema herauszufinden. Aber wie können das Improtheater und seine Methoden selbst zu künstlerischer Forschung werden? Dieser Frage werden wir im Workshop gemeinsam nachgehen.
Ausgangspunkt für meine Theaterarbeit in der Frl. Wunder AG sind Forschungsfragen nach Widersprüchen und Utopien; im eigenen Leben, in sozialen Feldern und an besonderen Orten. Nach ausführlichen Recherchen präsentieren und befragen wir auf der Bühne unsere Ergebnisse in performativen Settings – auf diese Weise wird nach einer Annäherung an ein Thema wieder Distanz dazu geschaffen, um es im Blick des Publikums aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen.

In diesem Workshop erproben wir, wie wir Verfahren der performativen Forschung zwischen Kunst und Wissenschaft fürs Improtheater nutzen können. Unterschiedliche Methoden etwa aus dem Bereich der Lecture Performance und der Szenariotechnik kommen dabei zum Einsatz und wir werden sehen, welche “Magic Moments” visionärer Gesellschaftsentwürfe, Erfindungen und Alltagsutopien wir dabei erzeugen.

Offen für Anfänger*innen.

Ausverkauft! Workshop Nah und doch so fern / Fern und doch so nah
mit Roland Trescher

17.09. 14:30-17:30 Uhr
18.09. 10-17:30 Uhr (inkl. 1,5 Std. Pause)
19.09. 11-14 Uhr
Dauer: 12 Std.
Level: C

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WS Nah und doch so fern / Fern und doch so nah

Wir Menschen sind soziale Wesen, die ohne Nähe verkümmern. Stetig kämpfen wir um Nähe zu Menschen oder um Distanz zu anderen Menschen – mit oder gegen eine mobile und digitale Gesellschaft die zunehmend in Krisen und Pandemien auseinanderdriftet.  

Wie wenig Nähe ertragen wir? Wie viel Distanz brauchen wir 

In diesem Workshop erkunden wir als Spieler*innen unser eigenes Verhältnis zu Nähe und Distanz Wir nähern uns dem Thema inhaltlich und formal. Wir improvisieren mit Szenen, Figuren, Konstellationen, Geschichten im realen oder digitalen Raum. Wir spielen mit Grenzen und Grenzüberschreitungen – um letztendlich anzukommen, unseren Ort zu finden.

Roland Trescher ist Schauspieler, Trainer und Coach. Seit 30 Jahren erprobt und erkundet er Improvisationstheater auf der Bühne sowie in der Anwendung als Trainer und Coach für Ensembles oder Unternehmen. Seine Erfahrungen und Kenntnisse vermittelt er in Workshops und Seminaren. Mit seinem Projekt isar148 Theater steht er heute noch auf der Bühne. Roland Trescher lebt in Berlin.

Workshop The Actors Body
mit Anne Rab

18.09. 14:30-17:30 Uhr
19.09. 11-14 Uhr
Dauer: 6 Std.
Level: B

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WS The Actors Body

Egal ob zum Entwickeln der Figur oder Stärkung des Gefühls, der Körper der Schauspielenden spielt immer eine wichtige Rolle. Wie wirkt er eigentlich auf der leeren Bühne? Wie und wo kann ich ihn platzieren um etwas zu erzählen? Mit Übungen von Rudolf Laban, Viewpoints und anderen Bewegungsmethoden entdecken die Teilnehmenden ihren Körper auf der Bühne neu und erfahren gemeinsam, was es heißt, in und auf unseren Körper zu hören.

Anne Rab kam 2007 für ihr Studium der Theaterwissenschaften nach Leipzig und seitdem ist sie dort in der freien Szene als Regisseurin und Schauspielerin tätig. Seit 7 Jahren ist sie Ensemblemitglied der TheaterTurbine, sitzt im Orga Team zum Momenta Improfestival in Leipzig, fährt für ihre Improvisationsleidenschaft durch ganz Europa und gibt Workshops zur non-verbalen Improvisation.

Als „The Messengers“ tourt sie zusammen mit Jim Libby (English Lovers, Rocket Sugar Factory) mit neuen Improformaten um die Welt und hat mit Ursula Anna Baumgartner als „Bemme Melange“ am Impro Cup 2019 teilgenommen.

Zur Zeit ist sie in Wien beheimatet und führt Regie am Performing Centre, doziert Schauspiel an dem Konservatorium Sunrise Studios oder unterrichtet Impro- und Bewegungsklassen an der filmschool vienna.